Straßenkinderprojekt „Shangilia“ in Kenia
Projektnummer: 68
Über 100 Kinder drängen sich in den zu engen Wellblech-Hütten in Kangemi, einem der vielen Slums von Nairobi. Trotzdem sind die Eltern froh, dass ihre Kinder hier einen kostenlosen Unterricht bekommen – vom Kindergarten bis zur fünften Klasse. Die Lehrer stellt das kenianische Straßenkinderprojekt „Shangilia", das eng mit den Slum-Bewohnern zusammenarbeitet. „Shangilia" kümmert sich seit nunmehr 17 Jahren erfolgreich um Straßenkinder, ist aber selbst mit rund 200 Kindern schon überlastet. Trotzdem werden auch Kinder außerhalb des Heims, so gut es geht, mit versorgt.
Die Kinder kommen gern zur Schule – nicht zuletzt, weil es hier etwas zu essen gibt. „Shangilia" hat Mama Njeri angestellt, die auf offenem Feuer kocht. Es gibt zwar selten mehr als Mais und Bohnen – aber für viele Schüler ist das die einzige Mahlzeit: Keine Schule, kein Essen. Dieser Teil Kangemis ist bitterarm. Es gibt viele Waisenkinder, die hier bei Verwandten hausen. Die aber sind selbst viel zu elend dran, um sich um die ungewünschten Familienzuwachs kümmern zu können.
Über den Verein „Shangilia Deutschland e.V." unterstützt die Georg-Kraus-Stiftung das integrierte Projekt. Sie zahlt in 2012 die Personalkosten für 7 Lehrer in der Community school des Shangilia Projektes.










