Steinbruchkinder in Südindien

Projektnummer: 64

Millionen von indischen Kindern müssen unter oft menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten. Sie werden ausgebeutet in Steinbrüchen und Fabriken, auf Baustellen und in der Landwirtschaft, da sie billiger sind und sich nicht wehren können. Kinder müssen oft über zwölf Stunden am Tag arbeiten.

Unsere Stiftung befreit diese Minderjährigen aus sklavenähnlichen Verhältnissen mit dem Ziel, dass kein Kind auf der Welt ausgebeutet wird und jedes eine gute und kostenlose Schulbildung erhält.

 „Anbu Illam“ (Haus der Liebe), das 40 km von Madras (Indien) entfernt ist, beherbergt von unserer Stiftung 30 vom Steinbruch „losgekaufte“ Kinder zusammen mit noch 70 Kindern, von den Straßen, Jugendgefäng-nissen, aus alkohol- und drogenabhängigen Familien. Hier holen sie ihre versäumte Schulbildung nach und nehmen an den zahlreichen Freizeitaktivitäten teil. Sie werden rund um die Uhr betreut und versorgt, z.B. Hausaufgabenbetreuung, Sport, Essen, Unterkunft, Kleidung usw. Dieses „Haus der Liebe“ ist auch deshalb notwendig, da die Gefahr besteht, dass ihre Eltern sie trotzdem wieder zum Arbeiten schicken. Die älteren Kinder erhalten Nachhilfeunterricht um sie schulfähig zu machen.

Unsere Stiftung will mithelfen, ein wenig mehr Gerechtigkeit in die Welt zu bringen, indem sie weiteren Kindern ermöglicht, wieder Kind sein zu dürfen.

Steinbruchkinder beim Sport Steinbruchkinder beim Schminken

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