Sauberes Wasser für kleine Indianerstämme im großen Regenwaldgebiet des Mato Grosso
Projektnummer: 27
Sauberes Trinkwasser ist die Voraussetzung für das Leben der kleinen Indianerstämme in den Dörfern dieses riesigen Regenwaldgebietes. Die Erhaltung dieses Urwaldgebietes ist nicht nur für die Indianerstämme sondern für uns von Europa von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung der Umwelt als Filter für die CO2 Gase. Über drei Jahrzehnte wirkt Bruder Alois Würstle in der Mission der Salisianern bei den Indianern im Mato Grosso, im Süden Brasiliens. Er hat sich auf Brunnenbau spezialisiert und sorgt in den Dörfer für sauberes Trinkwasser.
Dieses Trinkwasser ist eine wesentlich Grundvoraussetzung für das Leben in den Dörfern. Ohne Trinkwasser müssten die Indianer ihre Dörfer verlassen und landeten zwangsläufig in den Slums der Großstädte. Mit mobilen Bohrgeräten kann Bruder Alois samt seiner Mannschaft bis 100 Meter tief nach Wasser bohren. In der Regenzeit werden in der Werkstatt in Coxipo die Teile für die Verrohrung des Brunnenschachtes sowie die Förderung und Speicherung des Wasser vorgefertigt. Bruder Alois hat mehrere Brunnentypen entwickelt und deren Aufbau und Betrieb systematisiert und rationalisiert.
Bruder Alois große Liebe gilt den Kindern. Für sie entwickelte er den Typ Schaukelbrunnen ( s. Bild ). Spielerisch lernen die Kinder den Umgang mit dem Wasser. Dabei steht die Hygiene im Vordergrund.
Gerade den Kindern kann so viel Krankheit und Leid erspart werden. Denn durch das verschmutzte Wasser aus Flüssen und Seen leiden besonders die Kinder an chronischen Durchfallerkrankungen, Wurmbefall und Infektionen.




