Schulen für Indianerkinder in Guatemala

Projektnummer: 10

Unser Netzwerkmitglied, Amigos para las Escuelas Ixiles, arbeitet im Norden Guatemalas im Ixil-Dreieck. Dieses Gebiet, Lebensraum der Ixil-Indianer, eines Maya-Stammes, wurde während des Bürgerkriegs weitestgehend zerstört.

Gerade in abgelegenen Dörfern ist die Armut sehr groß. Eine medizinische Versorgung fehlt fast völlig und die Analphabetenquote ist extrem hoch. Wir sind überzeugt, dass langfristig nur über Schulbildung eine Verbesserung der Lebens- bedingungen möglich ist. APEI, Amigos para las Escuelas Ixiles, ist seit 1989 in Guatemala tätig. Mit Hilfe von APEI unterichten einheimische Lehrer in Dörfern, in denen der Staat noch keine Schulen betreibt. In 36 Dörfern wurden bereits Schulen aufgebaut. Eine große Anzahl dieser Schulen hat der Staat inzwischen übernommen. Aber noch immer gibt es Dörfer ohne Schulen. Zur Zeit unterrichtet APEI mit 16 Lehrern, in 6 Dörfern, fast 500 Kinder.

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