Was hat der kürzlich verstorbene Erzbischof Desmond Tutu mit der Georg Kraus Stiftung zu tun? In den 25 Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung sich immer an die Maximen gehalten, die Hans-Georg Kraus als Grundlage für die Entwicklungsprojekte festgelegt hat. Die findet Die findet man bei Tutu in der gleichen Zeit immer wieder.

Er kämpfte für Menschenrechte, nicht theoretisch und allgemein sondern als Recht lebender Personen. Und er bezog so eindeutig Stellung, wie wir das mit unseren Projekten auch tun. Wir stehen auf der Seite der Schwachen und Benachteiligten.

Tutu: „Wenn du neutral bist im Augenblick der Ungerechtigkeit, hast du dich schon für die Seite des Unterdrückers entschieden.“ Und er zeigte auch den Weg zu mehr Gerechtigkeit: „Tu etwas Gutes, wo immer du bist. Es sind all die Kleinigkeiten, die zusammen die Welt verändern.“ Genau das will die Georg Kraus Stiftung, die Welt verändern durch Hilfe, die direkt die Menschen erreicht. Das ist uns auch im schwierigen Corona-Jahr wieder gelungen. Unsere Projekte sind nachvollziehbar, überschaubar, ihr Nutzen überprüfbar wie die Verwendung der Mittel.

Grundsätze, die Menschen aus ihrer Religion beziehen, wie Tutu das getan hat, können sehr viel Orientierung geben. Tutu selbst hat aber gemeint, dass es darauf ankommen, was Menschen daraus machen. Er weist zu Recht darauf hin, dass es mit der Religion wie mit einem Messer sei, man kann damit Brot schneiden, man kann es aber auch jemanden in den Rücken stechen.

Es geht also nicht ohne die Verantwortung des Einzelnen, wie Anne und Hans-Georg Kraus vor 25 Jahren das gesehen haben und was auch heute noch gilt.

Desmond Tutu ist deshalb ein Wegbegleiter der Stiftung, auch wenn er das selbst nicht wusste. Bleiben wir wie er war: „Quälgeister der Gerechtigkeit.“ Bleiben Sie engagiert!

Begleiter im Geiste