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Senegal: Ein Berufsbildungszentrum – ein Quantensprung für junge Menschen.

Über Generationen bildete die Landwirtschaft die Lebensgrundlage für die Bewohner Waoundés, bis die Dürre der letzten Jahrzehnte ihnen diese nahm. Ohne erträgliche Lebensperspektive gehen die jungen Männer auf Arbeitssuche – fernab von Familie.

Sie ziehen in die Hauptstadt oder, wenn sie die französische Staatsbürgerschaft haben, emigrieren nach Europa. Frauen und Kinder bleiben alleine zurück. Sie sind auf sich gestellt.

Der Verein „Selbsthilfegruppe der Bürger Waoundés in Europa“ versuchte diesem Umstand entgegenzuwirken und gründete ein Ausbildungszentrum für Handwerksberufe, das 2006 mit 30 Schülern und drei Lehrern in Betrieb ging. Die Nachfrage ist enorm, die Aussichten auf Beschäftigung groß.

Heute hat das Zentrum rund 150 Schülerinnen und Schüler und rund 15 Lehrerinnen und Lehrer. Unterrichtet werden u.a. Holz- und Metallbearbeitung, Elektrik u. Fotovoltaik, Schneiderei, Friseur-Handwerk, Kälte- und Klimatechnik.

 

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