Guatemala: Schulen für Indianerkinder

In Esperanza Amakchel wird in diesem Frühjahr die letzte Schule eines umfangreichen Entwicklungsprojektes eingeweiht. Die Georg Kraus Stiftung hat den Bau finanziert.

Die Zahl der Analphabeten im Norden Guatemalas sinkt. Die Zahl der Schulabsolventen steigt. Das ist der langjährigen Arbeit des Vereins APEI zu verdanken. Mit Unterstützung der Georg Kraus Stiftung baut er seit 1994 Schulen im abgelegen Ixil-Dreieck, einer Gegend, die vom Staat kaum Zuwendungen bekam.
In den vergangenen 25 Jahren entstanden 48 Schulen. Davon hat der Staat schon viele übernommen und finanziert die Instandhaltung der Gebäude und die Lehrergehälter. Dies ist ein wichtiger Schritt: Er sichert der stark benachteiligten, indigenen Bevölkerung einen dauerhaften Zugang zur Bildung. Ziel ist es, dass der Staat auch die letzten drei Einrichtungen übernimmt und das Schulsystem autark funktioniert. Somit wäre in dieser Region eine flächendeckende Schulbildung für alle Kinder möglich. Aber die Realität sieht noch anders aus, denn nach wie vor müssen viele Kinder auf den Feldern mitarbeiten und der Schulbesuch bleibt zweitrangig.

Im Sommer 2018 drehten Walter Sittler und Sigrid Klausmann mit Martin Müller (APEI) in Guatemala eine neue Episode des Filmprojektes „199 kleine Helden“ und einen neuen Image-Film für die Georg Kraus Stiftung. In beiden Filmen verkörpert der kleine Ixil-Indianer Diego beispielhaft die Bedeutung von Schulbildung für eine lebensweite Zukunft in dieser Region. Dank dieses Ereignisses kam ein Stein ins Rollen und es beginnt bei der lokalen Bevölkerung ein Umdenken!

 

 

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