In Nepal ist der Verein „Shanti Leprahilfe“ tätig und setzt sich für die Allerärmsten in Sindhupalchok östlich von Kathmandu ein. Er hat sich während der Corona-Pandemie zur Aufgabe gemacht, Hunger zu lindern, denn die Situation während des harten Lockdowns spitzt sich immer mehr zu.

„Jeden Tag erreichen uns flehende Bitten von Familien aus Slums, die hungern“, berichten die engagierten Helfer vor Ort. Sie fahren mit Kleinlastern in die Slums, um die Essensrationen zu verteilen. Dies ist nur möglich, weil die Fahrzeuge als Ambulanzfahrzeuge gemeldet sind. Mit Unterstützung der Georg Kraus Stiftung versorgt der Verein täglich 300 Menschen mit einer warmen Mahlzeit. Hinzu kommen 225 Familien mit Kindern, an die Nahrungspakete für 3 Wochen verteilt werden. Auch eine Armenschule mit 90 Kindern, zwei Waisenhäuser mit 50 Kindern und ein Heim für junge Menschen mit Behinderung werden versorgt. Mit großer Dankbarkeit nehmen die Bedürftigen die Hilfe an, es ist oft ihre einzige Chance etwas zu essen zu bekommen.


Die Georg Kraus Stiftung leistet auch finanzielle Soforthilfe für die unterernährten Kinder in den Armenvierteln. Sie erhalten eine spezielle Aufbaukost aus heimischen Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Hülsenfrüchten und Gemüse. Daraus wird der kalorienhaltige Litho-Brei zubereitet. Die hungernden Kinder werden damit versorgt und kommen so rasch wieder zu Kräften. Nur wenige Cent kostet eine Mahlzeit, ein kleiner Betrag, der aber viel bewirken kann.

Wir wünschen uns, dass die Spendenbereitschaft aufgrund der hierzulande sinkenden Corona-Infektionen nicht nachlässt. Denn die bestehende Hungersnot, die durch die Pandemie noch extrem verstärkt wurde, ist akuter denn je.

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