„Der beste Weg aus der Armut ist der Schulweg“ – Die Georg Kraus Stiftung setzt auch nach über 20 Jahren ihre engagierte Arbeit fort – hier am Beispiel Ixil-Dreieck in Guatemala.

Der 13-jährigen Diego ist Ixil-Indianer und lebt mit seiner Mutter und vier Geschwistern in ärmsten Verhältnissen in dem Dorf Esperanza Amakchel in Guatemala. Diegos Vater ist kürzlich verstorben und so ist es fast unmöglich geworden, das Nötigste zu erwirtschaften.
Es fehlt an allem und die Kinder müssen bei der Landwirtschaft und im Haushalt mithelfen. Nach der Schule gibt es keine Zeit zum Spielen, sondern es geht direkt zur Feldarbeit. Gerne möchte Diego die weiterführende Schule besuchen, doch seine Mutter braucht ihn als Arbeitskraft um die Familie zu ernähren.
Somit ist sein Schicksal eines von tausenden Kindern in armen Regionen der Erde. Die Philosophie und Ideologie der Stiftung ist es, genau diesen Kindern eine Zukunftsperspektive zu bieten. Gemeinsam mit den Verein „ APEI“ hilft sie seit 1994 bei dem Bau und der Ausstattung von Schulen im abgelegenen Ixil-Dreieck. Hinzu kommt Aufklärungsarbeit, denn viele Eltern müssen noch überzeugt werden, dass nur ein Schulbesuch der Schlüssel zu einem bessern Leben für ihre Kinder ist. Auch Diego soll es ermöglicht werden, die Schule weiter zu besuchen. „Überzeugungs“- Gespräche mit der Mutter werden bereits geführt.

Die Aufnahmen wurden von Walter Sittler und Sigrid Klausmann im Sommer 2018 mit Unterstützung von Martin Müller (APEI) in Guatemala gedreht.

 

Visuelle Einblicke in die Ziele Georg Kraus Stiftung